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Hochzeitsvorbereitungen

Veröffentlicht am 08.12.2014

          Checkliste für den schönsten Tag im Leben

 

  • Welche Vorbereitungen sind im Jahr vor der Hochzeit zu treffen.
  • Worauf solltet Ihr bei der Organisation achten.
  • Was ist nach der Hochzeit noch anzupassen .
  • Eine Checkliste mit den wichtigsten Aufgaben.

 

 

 

 

 

Foto:djd/CosmosDirektThinkstock/Hemera
                                                                                                                                                                                                                                                                       

Jubel, Trubel, Heiterkeit … damit eine Hochzeit für alle Beteiligten und vor allem für Euch

ein besonderer und unvergesslich schöner Tag wird, gibt es vorweg einige Dinge zu organisieren.

Angefangen bei unliebsamen Aufgaben wie Behördengängen bis hin zu Herzensangelegenheiten

wie der Auswahl des Ortes, an dem die Traumhochzeit stattfinden soll.
                                                                                                                                                                                                                                                                                            
Eine kleine Hilfestellung bei der Planung des Ablaufs sind hier zusammengestellt. Beachtet jedoch, dass nicht jeder Punkt strikt befolgt, werden muss, denn es gibt auch individuelle Dinge, die nicht bei jeder Hochzeit bedacht werden müssen. Andere, wie die Unterlagen auf dem Standesamt oder das Einreichen der Eheurkunde bei diversen Anlaufstellen, wie der Krankenkasse, sind jedoch unvermeidbar.

Damit Euer Hochzeitstag kein Tag voller Stress und Unsicherheiten wird, hier also ein paar Hilfestellungen auf dem Weg in den Hafen der Ehe.

Vor der Hochzeit – circa 6 bis 12 Monate zuvor – Wie, wann und wo?

In diesem Zeitraum sollten Ihr Euch erste Gedanken darüber machen, welche Art von Hochzeit Ihr bevorzugt. Ob es eine rein standesamtliche Trauung, eine kirchliche Trauung oder eine Trauung mit einem Hochzeitsredner oder auch  freien Theologen sein soll. Ihr solltet euch auch darüber Gedanken machen wann genau und wo Ihr gern Eure Hochzeit zelebrieren möchten. Soll es eine kleine Feier oder eine richtig große Veranstaltung werden? Etwas Bodenständiges oder total Ausgefallenes? Legt den Rahmen für eure Feierlichkeit fest.

Checkliste für die Hochzeit: Was steht jetzt an?

  • Die ungefähre Anzahl der Gäste bestimmen.
  • Den Stil der Feier definieren.
  • Wer soll für die Bewirtung verantwortlich sein – ein Restaurant oder ein Party Service? Denkt bei einem Restaurant frühzeitig an eine Reservierung, gute Gasthäuser sind oft monatelang im Voraus ausgebucht.
  • Soll die Feier im Freien oder lieber drinnen stattfinden?
  • Möchtet Ihr vorab einen Polterabend veranstalten?

Steht der Hochzeitstermin fest und ist dieser bereits vom Standesamt beziehungsweise vom Hochzeitsredner oder von der Kirche auch bestätigt worden, sollte man also am besten gleich auch bei der gewünschten Lokalität vorbeischauen und einen Termin für die Absprache und Organisation ausmachen.

Flitterwochen – früh an den Urlaub und die Reiseplanung denken

Wer gleich nach der Hochzeit auf Hochzeitsreise gehen möchte, der sollte sich rechtzeitig vorweg auch über mögliche Reiseziele und –Termine informieren. Wichtig! Natürlich sollte der angedachte Urlaub vorher auch mit den Arbeitgebern abgesprochen und entsprechend ein Urlaubsantrag eingereicht werden.

Am besten schafft Ihr frühzeitig Ordnung, bevor man direkt in das Chaos schliddert. Einfach hierzu einen Ordner anlegen, in dem  alle Unterlagen fein säuberlich abheftet werden, so verliert Ihr den Überblick nicht und es gibt kein böses Erwachen. Habt Ihr Euch sich auf die grundlegenden Dinge geeinigt, solltet Ihr, wenn auch nur einen vorläufigen, Kostenplan ausarbeiten und einen Budgetrahmen festlegen. Ihr möchtet ja schließlich nicht, dass nach der Hochzeit gleich Streitereien über finanzielle Probleme die Flitterwochen abrupt abbrechen. Eine Idee, wie man einen solchen Kostenplan erstellt, gibt es hier: Kostenplan
Diesen Kostenplan sollte man stets auf den neuesten Stand bringen. Nach und nach kennt man die realen Kosten und kann diese dann eintragen. Das sorgt für mehr Übersicht.

Auf geht’s in das Abenteuer „Hochzeitsvorbereitung“ – 4 bis 6 Wochen vor der Hochzeit

Nun naht so langsam der lang ersehnte Tag der Hochzeit. Ein bisschen Kribbeln im Bauch gehört dazu. Es gibt jedoch jetzt noch einige Dinge zu organisieren. So sollte  jetzt die vorläufige Gästelistefeststehen, die man auch gut verwenden kann, um die Hochzeitskarten an alle geplanten Gäste zu versenden. Es empfiehlt sich hierbei eine Gästeliste auf dem Computer zu erstellen, da sich diese wesentlich bequemer und einfacher bearbeiten bzw. aktualisieren lässt. Hier lassen sich dann auch prima die Rückmeldungen vermerken.

Trauzeugen – ein kann, aber kein Muss

Wer mag, kann für die Hochzeit Trauzeugen bestimmen, diese sind jedoch heutzutage nur noch bei katholischen Trauungen ein Muss. Wer an diesem Brauch auch trotz nicht katholischer Hochzeit festhalten möchte, der sollte die Trauzeugen jetzt bestimmen und sie natürlich auch davon in Kenntnis setzen. Damit diese sich auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereiten können.

Die  freieTrauung  oder die Trauung in der Kirche – hier gibt es weitere Dinge zu organisieren

Vorab muss hier die Trauung mit dem Pfarrer oder dem Hochzeitsredner oder freien Theologen besprochen werden.

Hierzu zählen vor allem:

  • Der allgemeine Ablauf der Trauung.
  • Die Auswahl der Texte und Lieder.
  • Die Gestaltung des Liederheftes.
  • Die gewünschte Musik organisieren.

Denkt bei der Organisation der Musik ebenfalls an eine rechtzeitige Buchung eines DJs, Musikers oder einer Hochzeitsband.

Bilder einer schönen, klassischen HochzeitBilder einer schönen, klassischen Hochzeit

Die schönsten Momente der Hochzeit in Bildern festhalten

Eine Erinnerung an diesen gemeinsamen Tag, am besten in hochwertigen Fotos oder als Fotobuch. Hierzu solltet Ihr einen Fotografen Eures Vertrauens auswählen und diesen rechtzeitig für die Feierlichkeiten buchen. Man sollte sich hier die Zeit nehmen und sich vorab ein paar Bilder anderer Paare zeigen lassen, so erfährt Ihr mehr über die Qualität der Arbeit. Gemeinsam mit dem Fotografen werden dann die eigenen Wünsche und Vorstellungen besprochen. Damit die Erinnerungsfotos an diesen Tag auch ihren Ansprüchen gerecht werden können.

Was steht jetzt an?

  • Ein Auto für die Hochzeit mieten.
  • Die Planung mit dem Partyservice durchgehen.
  • Einen festen Ansprechpartner für die Gäste bestimmen, um während der Feier Chaos zu vermeiden.
  • Falls man ein größeres Unterhaltungsprogramm plant, dann sollte man dieses spätestens jetzt organisieren.
  • Eine passende Druckerei für die Einladungskarten suchen und Angebote für die Karten einholen. Hier lohnt es sich auch mehrere Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Falls man das Ganze in einer Online-Druckerei bestellen möchte, sollte man sich ein paar Exemplare zur Ansicht zukommen lassen.
  • Wer noch nicht tanzen kann oder ein wenig eingerostet ist, der sollte einen Tanzkurs besuchen, um für den Hochzeitswalzer gut gerüstet zu sein.

Hochzeitsvorbereitungen 3 bis 4 Monate vor der Hochzeit

… ist es Zeit sich Gedanken, um die Kleidung zu machen. Was ziehen die Braut und der Bräutigam an? Frau schnappt sich also am besten die beste Freundin, Mutter oder Schwester oder alle zusammen. Der Mann den besten Freund, Vater, Bruder oder Schwester. Auch hier sollte sich das Paar zumindest eine grobe Richtung vorgeben, damit beide Outfits später auch zusammenpassen.

Die Ringe

Hingegen zur Garderobe, kann man dieses Detail jedoch auch gemeinsam aussuchen – die Ringe. Auch eine Gravur sollte rechtzeitig miteinander besprochen und in Auftrag gegeben werden. Anregungen für Gravuren findet man unter anderem auch im Internet.

Was steht jetzt an?

Die endgültige Gästeliste zusammenstellen und die Einladungskarten an alle Gäste versenden
Die Papiere für das Standesamt und/oder die Kirche zusammenstellen
Den Blumenschmuck und den Brautstrauß für die Feierlichkeiten bei einem Blumengeschäft der Wahl aussuchen und vorbestellen

1 bis 2 Monate vor der Hochzeit, sollte man alle Rückantworten der Gäste in die Gästeliste eintragen und auch Absagen vermerken. Gäste, die leider nicht zur Feier kommen können, senden manchmal bereits jetzt ihre Hochzeitsgeschenke mit. Es macht also Sinn eine Liste anzulegen, in der steht, wer welches Geschenk geschenkt hat, anzulegen. So werden unter anderem die Danksagungskarten nach der Hochzeit wesentlich persönlicher, weil man weiß, welches Geschenk von wem stammt.

Was steht jetzt an?

  • Bei einer kirchlichen Trauung sollte man nun den Liedzettel bzw. das Programmheft drucken lassen.
  • Die Hochzeitstorte vorbestellen – hierzu kann man bei vielen Konditoreien auch ein Probe-Essen vereinbaren, bei dem man eine kleine Auswahl testen kann, um dann die finale Torte zu bestimmen.
  • Die Braut sollte sich  an den Friseur ihres Vertrauens wenden und die Frisur für den Festtag zumindest einmal probehalber frisieren lassen und das dazu passende Make-up auflegen. So gibt es kurz vor der Trauung nicht noch Tränen, weil die Frisur am eigenen Kopf vielleicht doch nicht so passt, wie gewünscht.

2 bis 4 Wochen vor der Hochzeit solltet Ihr Euch abschließend, da die Gästeliste ja nun final feststeht, Gedanken um die Unterbringung der Gäste machen. Am besten sprechen Sie hierzu mit den Gästen von außerhalb vorher ab, welche Vorstellungen oder gar eigene Planungen diese haben. Eventuell können anreisende Gäste, auch bei Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten untergebracht werden. Sollte die Reservierung von Hotelzimmern notwendig werden, macht eine Aufstellung und organisiert  die Zimmer rechtzeitig.

Was steht jetzt an?

  • Trauringe abholen.
  • Einen Organisationsplan für den Hochzeitstag erstellen und ein paar Helfer bestimmen.
  • Das Menü und den Ablauf mit dem Restaurant oder dem Party-Service besprechen.
  • Klären, ob ein Fahr-Service für die Gäste benötigt wird.
  • Anprobe der Hochzeitskleidung.
  • Falls gewünscht sollte man nun den Polterabend organisieren – evtl. kann dieselbe Lokalität wie am Hochzeitstag hier auch behilflich sein und alles in einem arrangieren.
  • Eventuelle Zusatzwünsche mit dem Floristen absprechen z. B. Blumenanstecker für die Braut.

Nun wird es langsam ernst

1 bis 2 Wochen vor der Hochzeit, sollte man sich abschließende Gedanken zur bevorstehenden Hochzeitsreise machen. Ihr sollte nun schauen, ob  auch alles für den Reisekoffer vorrätig ist, denn kurz vor dem großen Tag ist nur wenig Zeit und Nerven, diese Dinge noch zu organisieren.

Neues Schuhwerk zum Kleid sollte spätestens jetzt eingelaufen werden, damit es am Hochzeitstag keine unangenehmen Blasen gibt. Diese Schuhe trägt man an diesem großen Tag wenn möglich die ganze Zeit.

Was steht jetzt an?

  • Alle Termine mit den organisierten Unternehmen noch einmal final absprechen, dass beruhigt vor allem die eigenen Nerven.
  • Einen Termin für Frisur und Make-up am Hochzeitstag ausmachen.

Noch einmal schlafen

Einen Tag vor dem lang ersehnten und gut organisierten Tag, gibt es ein paar letzte Handgriffe, die für den anstehenden Anlass noch, falls nicht schon geschehen, wichtig sein könnten.

Was steht jetzt an?

  • Nehmt genügend Geld mit, auch für Dinge, wie Musiker, Blumen- und Geschenkboten, die Kollekte in der Kirche und eventuelle Trinkgelder.
  • Das Notfall-Kit für die Braut: Packt eine Tasche zurecht in der Dinge, wie Ersatz-Strümpfe, Nähzeug, Make-up, Kopfschmerztabletten und Pflaster enthalten sind. Andernfalls kann man auch den Verantwortlichen für die Feier, den man vorher bestimmt hat, mit den genannten Dingen ausstatten.
  • Kleidung, Ringe und Papiere bereitlegen.
  • Früh zu Bett gehen und möglichst erholsam schlafen – wenn das verständlicherweise schwerfällt, helfen hier Helferlein wie Baldrian.
      • Ein glückliches HochzeitspaarEin glückliches Hochzeitspaar
Ein glückliches Hochzeitspaar Foto: shutterstock.com

Der große Tag ist da!

Und auch wenn alles gut durchdacht und organisiert ist, kann es immer mal passieren, das kleine Fehler oder Pannen geschehen. Lasst Euch nicht verunsichern und genießt Euren gemeinsamen Tag.

Nach der Hochzeitsreise gibt es bis zu 4 Wochen nach der Hochzeit noch ein paar Dinge zu organisieren. Neben Rechnungen bezahlen, Danksagungskarten an alle Gäste versenden, Fotos beim Fotografen aussuchen und das Reinigen der Kleidung, stehen noch ein paar bürokratische Dinge auf dem Plan. Hier sind einige von ihnen.

  • Informiert Euch die wichtigsten Anlaufstellen zuerst d. h. den Arbeitgeber, Geldinstitute, Versicherungen, Krankenkasse und das Finanzamt.
  • Beantragt, wenn nicht schon geschehen, einen neuen Personalausweis mit dem neuen Familiennamen (im Standesamt geschieht das häufig schon bei der Bestellung des Aufgebots).
  • Die Lohnsteuerkarte muss angepasst werden.
  • Wichtige Dokumente wie den Führerschein und die Fahrzeugpapiere anpassen lassen.
  • Strom- und Gasanbieter informieren.
  • Abonnements (Zeitungen usw.) neue Daten senden.
  • Falls weitere Verträge vorhanden sind, auch diese nun schnellstmöglich über die Eheschließung informieren.

Hierzu kann es notwendig werden, dass man die Heiratsurkunde im Original oder als Kopie vorlegen muss. Trotz des bürokratischen Teils solltet Ihr jetzt vor allem eines tun – das gemeinsame Leben als Ehepaar genießen und von nun an das Leben und seine Herausforderungen gemeinsam meistern und das mit viel Liebe und mit dem notwendigen Respekt füreinander.

Heiraten im Frühling

Bald ist es soweit, der Frühling steht bereits in den Startlöchern und macht Lust auf das Leben und mehr. Eine Hochzeit im Frühling vielleicht? Alles sprießt und die Sonne steigt langsam wieder höher, so richtig warm ist es allerdings noch nicht. Wer also an eine Hochzeit im Frühling denkt, der sollte auch das noch unbeständige Wetter mit einplanen. Falls man einen Mix aus drinnen und draußen feiern anvisiert, sollte man sich auch hier Gedanken machen, wie man es sich und seinen Gästen möglichst gemütlich machen kann. Es sollten also genügend warme Plätze bereitstehen, falls es einem doch zu kalt wird.

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